Halbinsel

Nordseehalbinsel Eiderstedt - Kulturelles und Historisches

Die Halbinsel Eiderstedt bestand im Mittelalter aus den 3 Harden

Die Halbinsel Eiderstedt bestand seit dem Mittelalter aus den 3 Harden Eyderstede, Everschop und Utholm, die seit der frühen Neuzeit auch als „Dreilande“ bezeichnet werden. Harden bildeten, ähnlich wie heute die Gemeinden und Kreise, eine administrative Einteilung des Dänischen Reichen.

Im Westen der heutigen Halbinsel trennten die Prielströme der Süderhever und des Fallstiefs bis in das Mittelalter bzw. in den Beginn der frühen Neuzeit die Inseln Utholm und Westerhever von Eyderstede und Everschop. In west-östlicher Richtung durchzog ein Sandwallsystem die Halbinsel, das für die jüngere Landschaftschgeschichte weitreichende Folgen hatte. Südlich schloss sich mit Eiderstede ein stabilies Marschengebiet an, während der nördliche Teil der Halbinsel im Mittelalter mit Prielen durchzogen war.

Die Grafik zeigt, dass um 1450 die Süderhever und das Fallstief "bezwungen" waren.

Bis ca.1450 waren Holm- und Heverkoog durch den Bau des Westerdeich entstanden.

Vor dem Westerdeich wuchs die Wattenlandschaft Jahrhundert um Jahrhundert. Erst knapp 500 Jahre später wurde ein neuer Seedeich gebaut und es entstand der Tümlauer Koog. Durch das Anspülen der Sedimente über diesen langen Zeitraum liegt der Tümlauer Koog deutlich höher als der viel früher eingedeichte Holmkoog. Deshalb lassen sich die Spuren der mittelalterlichen Priels "Fallstief" nur im älteren Holmkoog erkennen.

Nationalpark Wattenmeer | Natur Natursein lassen

Weltnaturerbe und Biosphärenreservat der UNESCO

Die Halbinsel Eiderstedt liegt inmitten des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Das Wattenmeer zwischen Den Helder in den Niederlanden und dem dänischen Esbjerg ist die größte zusammenhängende Wattlandschaft der Welt. Der Nationalpark ist seit 2009 Weltnaturerbe der UNESCO. Ziel ist es, "Natur Natursein lassen", ohne menschliche Eingriffe. Foto: Strandnelke in einer Salzwiese vor Stuffhusen.

Tönning | Historischer Hafen

Das Tönninger Packhaus wurde 1783 erbaut.

Die Hafenstadt Tönning liegt in der Eider-Treene-Niederung direkt am Ufer der Eider und ist die größte Stadt der Nordseehalbinsel Eiderstedt. Das Tönninger Packhaus (erb. 1783) erinnert an die Zeit des Eider-Kanals, der im Oktober 1784 eröffnet wurde...

Hochdorfer Garten | Gartendenkmal der bäuerlichen Gartenkultur

Der Hochdorfer Garten (1764) kann als das bedeutendste Gartendenkmal der bäuerlichen Gartenkultur in Schleswig-Holstein angesehen werden.

Neben dem Husumer Schlossgarten und dem Künstlergarten von Ada und Emil Nolde in Seebüll ist er der wertvollste nordfriesische Garten. Durch die Arbeit der Richardsen-Bruchwitz-Stiftung wird das Ziel verwirklicht, den Garten mit seiner wertvollen Gehölzsammlung (Arboretum) „für alle Zeiten" als öffentlichen Dorfpark zu erhalten.

Haubarge auf Eiderstedt | Kulturdenkmal Haubarg Blumenhof

Der Haubarg Blumenhof wurde vor über 200 Jahren erbaut.

Heute bietet das Kulturdenkmal Ferienwohnungen mit Wohlfühl-Atmosphäre. Haubarge, von denen einmal vierhundert auf Eiderstedt standen, sind die größten Bauernhöfe der Welt. Woher kommt der Name?

Foto: Zeitschrift LandGang

Fotos + Tipps

Hier gibt es Fotos zu sehen, dazu einige passende Links.


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